Marillenmarmelade, Marillenmus, Chili Marillenmarmelade, Marillenchutney….

Marillen einkochen bei Oma.

Wenn die Marillen reif sind wird es immer geschäftig in meiner Küche. Im Garten meines Bruders biegen sich die Äste des Marillenbaumes nur so vor lauter Marillen. Also, auf nach Herrnbaumgarten im Weinviertel um Marillen zu pflücken und gleich bei Oma einzukochen. Es kann ja kein Jahr vergehen ohne frische Marillenmarmelade (mit oder ohne Chili), Marillenchutney und heuer neu, Marillen-Apfel Mus für meinen kleinen Lauser. Mein Sohn war die größte Hilfe und hat die Marillen mit Begeisterung mit seinem einen Mäusezahn gleich vorgekostet. Ich weiß nicht was danach mehr Arbeit war, die Küche sauber zu bekommen oder den kleinen Lauser…. 😉

Marillen einkochen

Marillen einkochen – das kann man aus Marillen köstliches zaubern

Marillenmarmelade – mit oder ohne Chili

Losgelegt haben wir mit der Marillenmarmelade. Zuerst ganz klassisch mit 1:1 Gelierzucker. Das ist immer noch die beliebteste Marmelade. Pur und einfach köstlich, egal ob aufs Brot, in der Torte, in Keksen oder im Joghurt. Dazu die Marillen waschen, vierteln aufkochen und pürieren und dann mit dem 1:1 Gelierzucker vermischen und 5-6 Minuten durchkochen lassen, damit sich die Aromen gut entfalten.

Eine Variante ist die „Scharfe Marille“, wie die Marillenmarmelade mit Chili bei mir heißt. Dazu nehme ich 2:1 Gelierzucker, damit das Fruchtaroma noch stärker herauskommt und gebe getrocknete Chiliflocken hinzu. (denn die Chilis sind in meinem Garten noch nicht reif genug). Bringt ein bisschen Pepp rein, für alle die es gerne scharf mögen. Das ist mein persönlicher Marmeladenvorrat… 🙂

Marilllenchutney – mit Ingwer oder die Variante Weinviertler Marillenchutney.

MarillenchutneyGegrillt wird bei uns ja oft im Garten. Ein gutes Steak oder eine gegrillte Hühnerbrust schmecken einfach nur halb so gut ohne Chutney. Die süßen und würzigen Aromen harmonieren perfekt mit einem guten Stück heimischen, gegrillten Fleisch. Also steht als nächstes Marillenchutney auf den Plan, denn bereits übermorgen wird wieder gegrillt und meine Vorräte sind geplündert. Entweder ein wenig exotisch mit Ingwer oder bödenständig mit Rosmarin in der Variante Weinviertler Marillenchutney. Ich muss mich noch entscheiden. Das Rezept fürs würzige Marillenchutney mit Ingwer habe ich euch ja schon voriges Jahr verraten.

Marillen-Apfel Mus

Da mein Kleiner Bengel gerne Fruchtmus isst und Marillen liebt, habe ich meinen Vorratsschrank mit Marillen-Apfel Mus gefüllt. Ohne Zucker, ohne Konservierungsstoffe, einfach nur die pure Natur. Marillen haben allerdings die Eigenschaft beim Kochen etwas säuerlich zu werden und weniger süß zu schmecken. Beim Apfel ist es genau umgekehrt, Äpfel werden beim Kochen süßer und haben eine festere Konsistenz. Also habe ich Marillen mit Äpfel gemischt. Ich habe dazu gleich die ersten Sommeräpfel genommen.

Dazu ein halbes Kilo gewaschene, geschält und in dünne Spalten geschnittene Äpfel mit etwas Apfelsaft weich dünsten und dann ein  dreiviertel Kilo geviertelte Marillen dazu geben und weiter dünsten bis alles weich ist. Der Apfelsaft verleiht noch ein wenig Süße falls notwendig. Alles pürieren und kochend in ganz saubere Schraubverschluss Gläser füllen und jedes Glas sofort verschließen. Kühl gelagert sollte das Mus ein paar Wochen halten. Wichtig ist, dass es kochend heiß eingefüllt wird.

Das Marillen Mus kann man später auch gut für einen Fruchtspiegel auf einer Topfentorte verwenden, man braucht es dazu nur mehr mit Gelatine mischen.

Marillensaft

MarillennektarWer dann noch immer Marillen hat, der macht daraus Marillensaft. Mit Mineralwasser gespritzt eine fruchtige Erfrischung oder mit Prosecco gemischt ein köstlicher Aperitif für einen warmen Sommerabend. Das Rezept für den Marillensaft habe ich bereits einmal verraten.

Also, los gehts, auf zum Marillen einkochen!

 

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