Würziges Marillenchutney mit Chili, Ingwer & Knoblauch

Die Grillsaison kann beginnen. Ich bin mit Marillen Chutney gerüstet.

Wenn kramelisierte Zwiebeln mit Weißwein, Ingwer, Chili und saftigen Marillen gemeinsam vor sich hin köcheln und in meiner Küche einen würzig, süßen Duft verströmen, dann hat die Grillsaison wohl endlich begonnen. Denn ich finde ein saftiges Steak oder ein gegrilltes Hühnerfilet schmecken nur halb so gut, wenn sie nicht von einem würzigen Chutney begleitet werden.

MarillenchutneyMarillen eignen sich bestens für ein Chutney. Es müssen gar keine exotischen Früchte sein. Und ich hatte heuer so viel Marillen auf unserem kleinen Bäumchen, dass ich sie einfach zu etwas Gutem veredeln musste. Obwohl die die Zutaten eigentlich der totale Gegensatz sind – auf der einen Seite Knoblauch & Chili, auf der andere Seite Marillen & Zucker – harmonieren sie perfekt miteinander.

Rezept Marillenchutney

  • 1,5 kg Marillen klein geschnitten (netto, ohne Kern)
  • 2 große Zwiebeln
  • 5 große Zehen Knoblauch
  • 2 Chilis
  • 1Stück Ingwer, frisch geschnitten
  • 1/4l trockener Weißwein
  • 1:3 Gelierzucker (1 Packung 500g)
  • 1 TL Meersalz

Zuerst schneidet ihr die Zwiebeln klein und röstet sie in Rapsöl glasig an. Ein Viertel des Gelierzuckers darüber streuen und ein wenig karamellisieren lassen. Klein geschnittenen Ingwer und die klein gehackten Chilis dazu und mit einem 1/4 L Weißwein aufgießen. 1-2 Minuten aufkochen lassen, damit sich die Aromen gut vermengen können.

Dann die gewaschenen, klein geschnittenen Marillen, den gepressten Knoblauch und den restlichen Gelierzucker dazu. Mit ein wenig Meersalz würzen.

Alles mind. 10min köcheln lassen. Dann entfalten sich die Aromen so richtig und ihr bekommt ein perfektes Chutney!

Heiß in Schraubgläser füllen und ab zum Griller!

 

Es gibt verschiedene Varianten Chutneys zu kochen. Voriges Jahr habe ich mit dem Weinviertler Marillenchutney ein leicht andere Variante gewählt. Wichtig ist nur, dass sich süße und würzige Aromen vereinen und so die perfekten Begleiter für Fleisch und Fisch werden.

Ach ja – ich habe wie immer einen kleinen Vorrat produziert – für den Fall dass es jemand nicht selbst kochen möchte aber trotzdem nicht darauf verzichten will.

Veronika

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