Kräutersirup selbstgemacht

Die köstliche Kräuter Erfrischung für den Sommer.

So eine selbstgemachte Kräuterlimonade auf Basis von Kräutersirup ist schon was feines.  Hinein kommt was schmeckt und was im Garten oder in der Wiese wächst. Deshalb habe ich gestern meine Kräuterspirale geplündert: Minze, Zitronenmelisse, Estragon, Thymian und blühender spanischer Salbei sind zusammen mit Bio-Zitronen, ein paar Holunderblüten und Sirupzucker in den Topf gewandert. Die duftenden Kräuterkollegen durften dann 24h zusammen verbringen und ihre feinen Geschmacksnoten und herrliche Düfte an meinen Kräutersirup abgeben, der heute schon heiß in Flaschen gefüllt und beim Abendessen verkostet wurde. Kommentar unsers 2 jährigen Saft Experten: „Mama bitte noch eins“ 🙂

Kräuersirup Kräuter im Topf

Kräuter aus dem Garten oder von Wildkräuter von der Wiese für den Kräutersirup?

Ich habe diesmal Kräuter aus der Kräuterschnecke verwendet, da diese gerade über und über mit frischen Kräutern wuchert. Doch ihr könnt euch genauso gut in der freien Natur bedienen: Giersch, Wiesensalbei, Gundelrebe, Taubnessel und Gänseblümchen, vielleicht verfeinert mit ein wenig Mädesüß geben ebenfalls einen herrlichen Kräutersirup ab.

Ihr könnt bei den Kräutern auch ruhig flexibel sein und euch je nach Saison bedienen. Auch Blüten wie Ringelblume und Lavendel dürfen mal drinnen sein. Diese Variante der Kräuterlimonade mit den Blüten habe ich auch schon mal probiert.

Gerne darf ich es natürlich auch ein klassischer Hollunderblüten Sirup oder ein romantisch rosa Lavendelsirup oder Minzsirup sein.

Rezept Kräutersirup

Wer mich schon kennt, weiß, dass ich bei den Rezepten immer ein wenig flexibel bin, und ich jedes Jahr eine neue Variante habe. Doch beim Sirup mache ich es zumindest immer ähnlich. Allerdings habe ich heuer mal den fertigen Sirup Zucker ausprobiert. Das funktioniert recht gut muss ich sagen. Nur nehme ich mehr Wasser und zusätzlich Zitronen, damit der Sirup nicht ganz so klebrig süß schmeckt.

Zutaten

  • Kräutersirup gesammelte Kräuter1 prall gefüllter Krug oder mittlerer Top voller Kräuter. (Minze, Melisse, Salbei, Thymian, Estragon, Ysop, Lavendel, Hollunderblüten – je nachdem was vorhanden ist und was euch schmeckt)
  • 2 kg Sirupzucker (Alternative: 2kg Kristallzucker und 3-4 dag Zitronensäure)
  • 2 Bio Zitronen
  • 2,5 Liter Wasser

Die Kräuter waschen und trocknen lassen oder – noch besser – nur saubere Kräuterteile ernten. Dann den Sirupzucker mit den 2,5 Liter Wasser aufkochen bis der Zuckersirup ganz klar ist.  Die Kräuter zusammen mit den geschnittenen Zitronen in einen großen Topf geben und mit dem kochend heißen Zuckersirup übergießen. Dann 24h stehen lassen und in der Zwischenzeit immer wieder verkosten (das ist ganz wichtig, da schmeckt es am allerbesten!)

Am nächsten Tag den fertigen Kräutersirup durch ein Sieb abgießen und nochmals kurz aufkochen. Sofort in ganz heiß ausgewaschene Flaschen füllen und diese gleich verschließen. Auskühlen lassen und dann am besten im Kühlschrank oder im kühlen Keller lagern.

Wie lange hält sich so ein Kräutersirup? Also bei uns nicht lange, denn er landet im „Bauchi“ wie mein Sohn zu sagen pflegt. Wenn ihr sauber arbeitet, alles heiß einfüllt und die Flaschen gut verschlossen sind, kann er durchaus auch ein Jahr halten. Doch am besten schmeckt er natürlich frisch!

Noch ein paar Tipps für Kräuterlimonaden:

  • Ihr könnt Kräutersirup auch aus einer einzelnen Sorte machen, wie z.B. Minze oder Melisse oder je nach Lust und Laune kombinieren. Ich mag gerne die Mischung Lavendel-Minze. Der Sirup kam aufgrund einer unbändigen Lavendelblüte in meinem Garten voriges Jahr auf den Tisch.
  • Das Rezept funktioniert auch für Holunderblütensirup, wobei ich da die Variante mit einem Schuss Essig bevorzuge. Natürlich habe ich dazu auch ein Rezept für euch!

Einen erfrischenden Sommer wünsche ich euch mit vielen sonnigen Stunden und einer guten Kräuterlimonade in der Hand!

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