Frühlingskräuter Pesto: Kräutergenuss fürs ganze Jahr

Ob Pasta, Baguette, Salatmarinade oder am Steak: Kräuterpesto passt immer

Die Wildkräutersaison ist schon voll im Gange. Nun ist es Zeit für mein Frühlingskräuter Pesto. Das mache ich fast jedes Jahr, dann ich möchte für die kommende Grill Saison vorbereitet sein. Pesto kommt bei uns nämlich nicht nur mit Pasta auf den Tisch, sondern wir in Form von Kräuterbaguette als Beilage oder Vorspeise, am Steak anstatt Kräuterbutter oder auch in der Salatmarinade. Den Anfang habe ich heute allerdings mit traditionellen Spaghetti mit Kräuterpesto und bunten Tomaten, garniert mit Blüten gemacht. Dass Wildkräuter ganz viele Mineralstoffe und Vitamine enthalten, die unser Körper nach dem langen Winter dringend braucht habe ich ja schon mehrmals betont. Doch sie schmecken auch noch würzig und enthalten Bitterstoffe, die unseren Körper wieder in Schwung bringen. Aber wie immer, bei mir gehts vorrangig um Genuss, und so ein frisches Frühlingskräuter Pesto schmeckt einfach sagenhaft.

Frühlingskräuter Pesto Rezept

  • gemischte Frühlingskräuter (vom Volumen her ca. 2 Liter würde ich sagen, aber so genau geht es nicht.
    • Vogelmiere
    • Brennnessel
    • Taubnessel
    • Schafgarbenblätter (die feinen Blätter, wenn die Pflanze noch nicht blüht)
    • Löwenzahnblätter (ebenfalls vor der Blüte pflücken)
    • Spitzwegerich
    • Knoblauchrauke, etc.
  • Ca. 100-150g Bio Sonnenblumenkerne, in einer Pfanne ohne Öl leicht geröstet
  • ca. 0,7L Bio Natives Olivenöl oder ein gutes Rapsöl (kann auch gemischt werden)
  • Meersalz
  • frischer Pfeffer

Die Kräuter sortieren, die groben Stängel wegschneiden. Wer die Kräuter waschen möchte, bitte dann locker auflegen und trocknen lassen. Besser ist es aber die Kräuter nicht neben der Straße zu sammeln, so dass sie nicht gewaschen werden müssen. Die Kräuter mit einem großen Küchenmesser klein schneiden und dann Portionsweise (so viel in euren Mixer passt) zusammen mit einigen Sonnenblumenkernen, ein wenig Salz und Oliven- bzw. Rapsöl in einen Standmixer geben oder ein hohes Gefäss, wenn ihr den Pürierstab nehmt. Alles fein mixen und in eine Schüssel geben. Gebt anfangs nur wenig Salz rein und kostet, damit das Pesto nicht zu salzig wird. Kleine Schraubgläser vorbereiten und heiß auswaschen, trocken wischen. Mit einem Teelöffel das Pesto in die Schraubgläser füllen und oben drauf noch eine Schicht Olivenöl gießen. Das sorgt dafür, dass das Pesto lange hält. Fest zuschrauben und dunkel und kühl (aber nicht im Kühlschrank) lagern. Habt ihr das Glas angebrochen, dass könnt ihr den Rest im Kühlschrank aufbewahren. Ich empfehle aber nicht die verschlossenen Gläser in den Kühlschrank zu geben, da es dem Öl nicht gut tut und das Pesto fest wird. Das Pesto hält locker einige Monate – außer es überlebt den ersten Grillabend nicht 🙂 Kräuterpesto eignet sich auch hervorragend für einen schnellen Topfen-Kräuteraufstrich oder für pikante Cupcakes oder Knusperstangerl mit Pesto. Guten Appetit und viel Spass beim Kräuter sammeln!

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