Wildkräuterpesto – Pesto Genuss mit Vogelmiere

Dank Vogelmiere gibts auch im November noch Wildkräuterpesto

Vogelmiere frisch gepflückt Ihr dachtet die Kräutersaison ist schon vorbei? Naja, die Natur hält fast das ganze Jahr über für uns grüne Köstlichkeiten bereit. Vor allem die Vogelmiere ist ziemlich kälteresistent und in so einem milden November wie heuer sprießt sie noch üppig und frisch grün. Daraus lässt sich ein herrlich nussiges Pesto zaubern. Frisch und voller Vitamine und Mineralstoffe sorgt es für würzigen Genuss auf Pasta, Kräutercrostinis oder im Kräuterbaguette. Pesto ist ja universell einsetzbar. Ich verwende es auch gerne im Salatdressing oder für einen schnellen Aufstrich.

Vogelmiere wächst in fast jedem Garten, neben Wegen oder auf „Gstettn“, wie wir hier im Weinviertel zu wilden Grünflächen zwischen Weingärten oder Äckern sagen. Sie ist also ganz leicht zu finden.

Vogelmiere frisch gepflücktBeim Nachmittags-Schläfchen-Spaziergang mit meinem Sohn, habe ich gestern einen ganzen Vorrat an Vogelmiere gepflückt, die bereits heute zusammen mit Sonnenblumenkernen und Olivenöl ins Glas gewandert ist. Selbstverständlich verrate ich euch wieder, wie ihr Wildkräuterpesto mit Vogelmiere selbst machen könnt.

Rezept Wildkräuterpesto mit Vogelmiere

  • 4-6 große Hände voller Vogelmiere
  • ca. 250g Sonnenblumenkerne
  • 0,6-0,75 Liter würziges Olivenöl
  • 1 TL Meersalz
  • etwas frisch geriebener Pfeffer

Von der Vogelmiere pflückt ihr am besten nur die Spitzen, dann tut ihr euch leichter beim Waschen und sortieren. Die Vogelmiere durchsortieren, so dass nur schöne Teile dabei verwendet werden. Die Kräuter vorsichtig waschen und dann auf einem Küchentuch abtrocknen lassen. Wer saubere Kräuter pflückt, kann sich das Waschen auch ersparen. Die Kräuter sollten ziemlich trocken sein, denn die Feuchtigkeit vermindert die Haltbarkeit des Pestos.

Die Vogelmiere mit einem Messer ein paar Mal durchschneiden und zusammen mit den Sonnenblumenkernen, Olivenöl (nicht gleich die ganze Menge nehmen, etwas aufbehalten, um dann Öl in die gefüllten Gläser zu gießen), das Meersalz und den Pfeffer in einen Blender (Multizerkleinerer, Smoothiemaker oder was immer ihr als Mixer mit scharfen Messern zur Verfügung habt) gut durchixen und zerkleinern.

Die Pesto Masse kosten und evt. noch mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ich habe diesmal noch klein geschnittenes Knoblauchgras dazu gegeben, um den Geschmack noch würziger zu machen. Gebt so viel Olivenöl hinzu, damit das Pesto schön cremig ist.

In saubere, trockene Schraubgläser abfüllen, den Rand mit einer feuchten Küchenrolle sauber wischen und oben ein wenig Olivenöl drauf gießen, damit das Pesto mit Öl bedeckt ist. So hält es sich besser.

Ich wünsche euch guten Appetit mit frischen, grünen & nussigem Pesto!

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